Orthodoxie in Frankfurt

        In Frankfurt am Main ist die Orthodoxie durch eine Vielzahl kanonischer Gemeinden vertreten. Zu den aktivsten Gemeinden gehören beispielsweise Prophet Elias am Westbahnhof, St. Georgios im Grüneburgpark, St. Nikolaus in Hausen, Christi-Auferstehungs im Gallusviertel und St. Bartholomäus an der Messe. Darüber hinaus sind weitere orthodoxe Gemeinschaften unterschiedlicher Traditionen und Herkunft in Frankfurt liturgisch und gemeindlich präsent.


        In Frankfurt am Main leben rund 60.000 Menschen aus traditionell orthodox geprägten Ländern. Die orthodoxen Gemeinden der Stadt gehören verschiedenen Jurisdiktionen sowie sprachlichen und kulturellen Traditionen an und stehen in eucharistischer Gemeinschaft. Gemeinsam prägen sie das orthodoxe kirchliche Leben in Frankfurt.


        Auf lokaler Ebene werden die orthodoxen Gemeinden Frankfurts durch die Pfarrkonferenz der orthodoxen Pfarrer vertreten. In dieser kommen die Priester der Stadt regelmäßig zusammen, um pastorale Fragen zu beraten, gemeinsame Initiativen zu koordinieren und das orthodoxe Zeugnis im städtischen und gesellschaftlichen Kontext abzustimmen. Die Pfarrkonferenz wirkt dabei als lokales Pendant zur Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland und trägt deren Anliegen auf kommunaler Ebene mit.


        Durch diese Zusammenarbeit wird die Einheit der Orthodoxie vor Ort sichtbar, ohne die Vielfalt der liturgischen, sprachlichen und kulturellen Traditionen aufzuheben. So erscheint die orthodoxe Kirche in Frankfurt nicht als bloße Ansammlung einzelner Gemeinden, sondern als gemeinsam verantwortete kirchliche Präsenz im Leben der Stadt.

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